Wo Frauen nichts wert sind

vom weltweiten Terror gegen Mädchen und Frauen

"Ich möchte die Gelegenheit nutzen allen Afghanen zu sagen: es kann keinen wahren Frieden und keine Genesung in Afghanistan geben ohne die Wiederherstellung der Rechte von Frauen“.( UN General-Sekretär Kofi Annan am 4. Dezember 2001 in Brüssel)"

An dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert. Nur: es ist noch viel zu wenig passiert. Alles was ich erlebt habe könnte auch jetzt noch geschehen. Zum Teil ist es schlimmer geworden, für die Menschen in diesem so schönen Land. Lesen Sie die Tagebücher einer berührenden, ereignisreichen und auch deprimierenden Reise an den Hindukusch:

Teil 1: Warum jetzt überhaupt dorthin?
23.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

Anflug über karge Berglandschaften, tiefe dunkle Schluchten, vereinzelt noch Schnee auf den Nordhängen. In dreißig Minuten werde ich in Kabul landen. In der Tasche ein hüftlanges Hemd, mit langen …

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Teil 2 :Wo bitte geht´s zum UN-Compound?
24.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

„50 Afghanen – 50 Meinungen!“ Genervt erklärt mir unserer wunderbarer Fahrer Muhammad Omar, warum wir seit über einer Stunde die Jalalabad Road rauf und runter fahren, aber den UN Compound …

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Teil 3: Zum ersten Mal gehen die Frauen auf die Strasse
25.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

In unserem Hotel, gesichert von drei Sicherheitsgürteln und Hunderten von Polizisten und privaten Sicherheitsleuten, hängt morgens ab 7 Uhr die „Afghanistan Times“ an der Zimmertüre. Wie viele …

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Teil 4: 35 Flüchtlingslager umrunden die fünf-Millionen Stadt Kabul
26.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

Wir hatten eine Verabredung mit einigen Studentinnen in einer privaten Universität. Wieder durfte der Fotograf nicht dabei sein, wieder mussten Männer raus, damit sich Frauen frei fühlen und reden …

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Teil 5 Zum ersten Mal gehen Frauen auf die Strasse
27.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

In unserem Hotel, gesichert von drei Sicherheitsgürteln und Hunderten von Polizisten und privaten Sicherheitsleuten, hängt morgens ab 7 Uhr die „Afghanistan Times“ an der Zimmertüre. Wie viele …

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Teil 6: Eine Oase der Ruhe und Unterstützung:Medica Afghanistan
28.07.2012, Mein afghanisches Tagebuch

  Wir fahren in diesen Tagen umhüllt von Staub und Hitze von Projekt zu Projekt, von Interview zu Interview. Ich habe dann das Gefühl, zu wenig vom Leben in Kabul mitzubekommen. Mittags, bei 37 …

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Indien
01.12.2013, 1. Tag

Die Fahrt vom superneuen Riesenflughafen in die Stadt New Delhi geht schnell: noch ist es früh am Morgen. Der leichte Nebel vermischt sich mit der Sonne zu einem geheimnisvollen Glitzern. Nur 16 …

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Indien
02.12.2013, 2. Tag

Ganz schnell gewöhne ich mich an das indische Kopfschütteln. Das geht so: von links nach rechts und dann ein wenig nach unten. Du weiß nie, heißt es ja, oder nein? Ich interpretiere es als: …

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Indien
03.12.2013, 3. Tag

Nach der gemütlichen Morgenlektüre der Hindustan Times im Bett bei einem Kaffee geht mir die Überschrift über einen Kommentar ziemlich weit hinten im Blatt nicht aus dem Kopf : “I will vote as …

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Indien
07.12.2013, 3. Tag (Teil 2)

Ein schwerer Termin. Mr. and Mrs. Badrinath, die Eltern des Vergewaltigungsopfers vom Dezember letzten Jahres haben zugestimmt, daß wir sie besuchen dürfen. Sie wohnen ebenfalls in einem Vorort …

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Indien
08.12.2013, 4. Tag

Bei der siebenstündigen Fahrt vorgestern aufs Land war ich nicht dabei: aber der engagierte BamS-Fotograf Christian Spreitz brachte nicht nur eindrucksvolle Bilder mit, sondern hat mir auch gleich …

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Indien
10.12.2013, 5. Tag

Gestern abend versuchten wir unbedingt mit dem ersten und einzigen „Women only“-Cab-Unternehmen einen Termin zu machen. Wir hätten auch ein Taxi bei denen gebucht. Aber dieses junge Unternehmen …

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Indien
11.12.2013, 6. Tag

Jetzt hatte ich eine kleine- biologische-Schaffenspause. Mich hat eine unglaubliche Diarrhoe zeitgleich mit Übergeben erwischt. Alle Termine für diesen Tag gecancelt. Die Medikamente haben nicht …

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Anreise mit Hindernissen
24.03.2014, Tagebuch Nr. 1 aus dem Kongo

  Es schüttet, als würde eine Monsterwelle auf das Land herunterdonnern. Ich riskiere nachmittags aber nur ein Auge, sehe meinen Mann den Regen fotografieren und schlafe selig weiter. Endlich im …

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Der Krieg wird in den Vaginas der Frauen und in den Seelen der Kinder ausgetragen
26.03.2014, Tagebuch Nr. 2 aus dem Kongo

Es ist ja immer ein großer Unterschied: Du liest über ein Land, die Probleme der Kinder, der Frauen. Die Gewalt der Soldaten und Rebellen. Aber wenn Dir die Opfer gegenüber sitzen, wenn Du in …

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Bittere Erkenntnis: Die Gewalt gegen Frauen im Ost-Kongo nimmt zu
27.03.2014, Tagebuch Nr. 3 aus dem Kongo

Es sind nur acht Kilometer, auf löchrigen Wegen, hinauf in die Berge oberhalb von Bukavu: hier liegt Panzi, das berühmte Krankenhaus nur für Frauen und Kinder, die Vergewaltigung und andere …

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Im Hospital Ciriri teilen sich drei Mütter und drei Babys ein Bett
28.04.2014, Tagebuch Nr. 4 aus dem Kongo

Drei Frauen, drei Babys- alle in einem ganz normalen Klinik-Bett? Wie geht das? Ich frage den Chefarzt Dr.Bernard Ruchogeza. Er schüttelt ein wenig ratlos den Kopf:"Ich weiß es wirklich nicht, …

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Ist der unermessliche Reichtum des Kongo Schuld am Krieg?
29.04.2014, Tagebuch Nr. 5 aus dem Kongo

„Es ist nur eine Stunde entfernt, und auch auf guten Straßen zu erreichen". Gemeint ist ein Dorf an den Berghängen in Süd-Kivu. Hoch über dem See und immer wieder das Ziel der Überfälle von …

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