Maria von Welser

Entwicklungshilfeminister Dr.Gerd Müller kämpft für die Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder in den Lagern im Libanon, in Jordanien und im Osten der Türkei
09.11.2016,

In einem Gespräch heute im Ministerium versprach er weitere 550 Millionen Euro zur Unterstützung. Denn die Not wird immer größer, das in London zu Beginn dieses Jahres vereinbarte Geld reicht bei weitem nicht bis zum Jahresende. "Auch die Kanzlerin hilft mir da sehr", sagte er bei unserem Treffen. Wir vereinbarten für die Zukunft eine intensive Zusammenarbeit, auch über die Kontakte zu Hilfsorganisationen, die mir bei der Recherche zu meinem Buch "Kein Schutz nirgends" geholfen haben. Der Winter ist in den Lagern ausgebrochen, es fehlt …

Symposium auf der MS Europa zu Menschenrechten
20.10.2016,

Auf dem fünf-Sterne-Plus-Kreuzfahrtschiff MS Europa haben sich fünf Menschen getroffen, die den derzeit ja höchst gefährdeten Menschenrechten zu neuem Gehör verschaffen wollen: Unter der Leitung von Prof. Dr. Günther von Lojewski ( hinten Mitte) reden und diskutieren auf der Reise zwischen Gran Canaria und Kapstadt von links der ehemalige Innenminister und RotKreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters, die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, der Moral-Ethiker Prof. Dr. Reuter (rechts außen) und ich. Dabei werden meine …

Arabische Länder am Beginn eines 30-jährigen Krieges!
12.10.2016, Nahost-Experte Dr. Rainer Hermann( FAZ) im Übersee-Club Hamburg

Bittere Aussichten prophezeit der FAZ-Nahost-Experte Dr. Rainer Hermann den Europäern: im Nahen Osten sei kein schneller Frieden in Sicht. Eher der Beginn eines 30jährigen Krieges, erklärt er im Hamburger Übersee-Club am 12. Oktober 2016. Nur ein „Westfälischer Frieden", wie einst 1648 in Europa könne den mörderischen Kampf der Kulturen und Nationen beenden. „Allerdings", so führt der Journalist aus, der lange im Nahen Osten gelebt hat, „fehlen die Persönlichkeiten, die hier einen Frieden und Neuanfang bewirken können". Damals …

Nobelpreisträgerin Elisabeth Blackburn im Übersee-Club
10.10.2016,

Nobelpreisträgerin Prof. Elisabeth Blackburn vom Salk-Institute in Kalifornien begeistert am 10. Oktober 2016 die Gäste im Hamburger Übersee-Club mit einem Vortrag über Wimperntierchen, Telomere und die Zukunftsaussichten einer Heilung bei Krebs. Die sympathische Wissenschaftlerin versteht es auch komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass auch eine Nicht-Wissenschaftlerin wie ich viel verstehen kann. Als Vize-Präsidentin des Übersee-Club war es mir eine Ehre, diese temperamentvolle Molekularbiologin betreuen zu …

123 000 Euro für das Schutzhaus für geflüchtete Frauen und ihre Kinder von Condrobs in München!
07.10.2016, Tribute to Bambi

Große Freude auf der Gala der Stiftung „Tribute to Bambi" in Berlin für Condrobs in München: die Stifter unter der Schirmherrschaft von BUNTE-Herausgeberin Patricia Riekel übergaben 123 000 Euro an die erste Unterkunft für geflüchtete Frauen in München/Ramersdorf. Condrobs-Schirmherrin Maria von Welser ( links) und Condrobs-Leiterin Katrin Bahr konnten es gar nicht fassen. Damit kann für zwei Jahre eine weitere Psychologin zur Betreuung der schwer traumatisierten Flüchtlingsfrauen und ihrer Kinder bezahlt werden.Erst im Juli dieses …

Tagebücher

Vierter Tag
26.02.2016,

Nach dem die BILD-Zeitung von der "Insel der Toten" schreibt, will Ich auf dem Friedhof von Mitilini einmal sehen, wieviele Flüchtlinge dort …

Dritter Tag
25.02.2016, Lesbos

Punkt 6 Uhr: raus, duschen und die SZ auf das iPad laden. Damit ich vor der Abfahrt noch alle Neuigkeiten vor allem zur Asylpolitik und zu den …

Zweiter Tag
24.02.2016, Lesbos

Pikpa heißt ein kleineres Auffanglager für Flüchtlinge, die mit den kleinen, schwarzen Gummibooten aus der Türkei hier auf der Insel landen. 60 …

Erster Tag
23.02.2016, Lesbos/Mitilini

Es ist nur eine Stunde Flug von Athen auf die schöne Insel Lesbos. Die jetzt aber, im Zuge der Flüchtlingsströme in Nahen Osten und in Europa zu …

Nächste Termine

Bücher

Kein Schutz - nirgends: Frauen und Kinder auf der Flucht

Dem sicheren Hafen so fern


Mehr als 50 % aller Flüchtlinge weltweit sindFrauen – weshalb werden dann 70 % der Asylanträge in Deutschland von Männern gestellt? Maria von Welser reist in die Krisenregionen dieser Welt und recherchiert vor Ort, warum die meisten Frauen buchstäblich auf der Strecke bleiben. Viele Frauen in den Flüchtlingslagern können nicht mehr weiter, aber auch nicht zurück. Weil sie sonst verhungern, vergewaltigt oder ermordet werden. Und wenn sie es doch übers Meer oder auf dem Landweg schaffen, sind sie schwerst traumatisiert – und oft schwanger. Denn Schleuser verlangen als Bezahlung häufig mehr als Geld. Doch auch in europäischen Auffanglagern und Flüchtlingsheimen ist die Lage nicht unbedingt besser: Auch hier kommt es zu sexuellen Übergriffen, und die Frauen wagen nicht, sich zu wehren. Sie haben Angst, abgeschoben zu werden. Ein eindringliches Buch über das verborgene Leid vor den Türen Europas und unser aller Augen.

Paperback, Klappenbroschur
304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm mit Bildteil
ISBN: 978-3-453-28080-9
€ 17,99 [D]  | € 18,50 [A]  |  CHF 24,50*   (* empf. VK-Preis)  

Ludwig Verlag

Aktuelle Rezensionen

Frankfurter Neue Presse 28.11.2016
medica mondiale Okt 2016
Huffington Post am 20.6.2016
Münchner Wochenanzeiger am 04.07.2016
Bayrischer Rundfunk am 30.06.2016
Hamburger Abendblatt am 12.07.2016
rfo - nah statt fernsehen am 14.07.2016
Terre des Femes
SZ Lokalausgabe Germering am 26.07.2016

Radiosendung hier zum Hören: Schutz und Unterstützung: In München wurde die erste Frauen-Flüchtlingsunterkunft Bayerns offiziell eröffnet - 03.07.2016: MP3 auf: http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-interkulturelles-magazin.shtml

ndr-Kultur am 29.09.2016

Wo Frauen nichts wert sind
Vom weltweiten Terror gegen Mädchen und Frauen

Drei Länder, drei Beispiele für das Schicksal von Frauen:

Nirbaya, eine junge Inderin, wird in einem Bus von mehreren Männern aufs Brutalste vergewaltigt und stirbt schließlich an ihren schweren inneren Verletzungen. Daraufhin ging ein Aufschrei durch die größte Demokratie der Erde: Wie konnte so etwas nur geschehen? Doch Nirbayas Fall ist keine Ausnahme. Jeden Tag kommt es in Indien zu schwersten körperlichen Angriffen gegen Frauen. Warum? Weil Frauen dort nichts wert sind.

Szenenwechsel. In Afghanistan gehören Frauen den Männern. Erst dem Vater, dann dem Ehemann oder Bruder. Ihnen sind sie gänzlich ausgeliefert. Frauenrechte? In Afghanistan ein Fremdwort.

Tatort Ost-Kongo. Wo Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt wird. Wo marodierende Rebellengruppen systematisch Frauen und Mädchen missbrauchen und als Sexsklavinnen halten. Einen Rechtsstaat gibt es nicht. Die Frauen bleiben sich selbst überlassen, an Körper und Seele zerstört.

Maria von Welser hat vor Ort recherchiert und zeigt die Zusammenhänge auf: Gewalt gegen Frauen lässt sich nicht als kulturelle oder religiöse Folklore entschuldigen. Es handelt sich nicht um Einzelfälle. Jeder individuelle Fall ist Teil eines Ganzen. Einer systematischen Unterdrückung, eines Vernichtungsfeldzuges: Teil des weltweiten Krieges gegen Frauen.

320 Seiten, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
€ 19,99 [D] / € 20,60 [A] / CHF 28,50
Ludwig Verlag, ISBN 978-3-453-28060-1
Erscheinungstermin: 29. September 2014

Aktuelle Rezensionen

EMMA 2/2015:
Frauen: Wo sie nichts wert sind
Es ist nahezu unerträglich, was Maria von Welser von ihren Reisen in die Länder beschreibt, die laut UN die gefährlichsten für Frauen sind: Afghanistan, Indien, Kongo. Was ihr Buch dennoch aushaltbar und lesenswert macht, ist, dass die Ex-„Mona Lisa“-Macherin immer auch von denen berichtet, die aufbegehren und gegen die Geschlechter-Apartheid kämpfen: Afghaninnen, die zur ersten Frauen-Demo des Landes aufrufen; ein indischer Feminist, der das Gesetz gegen die Witwenverbrennung erkämpfte; die ÄrztInnen in Bukavu, die in ihrer Klinik die Kriegsvergewaltigten Frauen versorgen.


Südwestpresse vom 19.11.2014:
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/POLITISCHES-Buch-Warum-sehen-wir-weg;art4306,2906340


Huffington Post:
http://www.huffingtonpost.de/maria-von-welser/wo-frauen-nichts-wert-sind-geburten-in-afghanistan_b_6176054.html?utm_hp_ref=politik


Netzwerk Gleichberechtigung und Vernetzung:

Wo Frauen nichts wert sind
Maria von Welser ist in Länder gereist, in denen ein Frauenleben nicht viel Wert ist. Sie war in Indien, in Afghanistan und im Kongo. Sie hat mit Frauen und Mädchen gesprochen, die Krieg und Gewalt erlebt haben. Sie hat die Geschichten, die sie vor Ort erfahren hat in einem Buch zusam-mengestellt. Dabei soll es aber nicht nur um das Leid der Frauen gehen, es soll auch um Mut und Hoffnung gehen. Von neuer Sicherheit und Zu-kunft. Die individuellen Geschichten sollen auch zeigen, dass sich Frauen gegen die Gewalt wehren. Lesenswert!


NDR Info 19. November 2014, 10.40 Uhr und 14.20 Uhr:
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